Mathias Nüesch läuft die 42,2 Km in hervorragenden 2:34 Std. und klassiert sich in der Gesamtwertung auf Rang vier. Über die Halbmarathondistanz glänzen Philipp Gubler, Fredy Schmid und Sandra Lichtensteiger Spitzenplatzierungen.
von Felix Benz
Beste Laufbedingungen herrschten den ganzen Tag am Bodensee. Erstmals wurden die Marathonis vor dem Feld des Halb- und Viertelmarathons in Lindau auf die Strecke geschickt. Nebst diesen unterschiedlichen Startzeiten (09.45 und 11.15 Uhr) hat sich das OK entschlossen, keine «Weltklasseleute» mehr zu engagieren und damit den Spitzenleuten aus den Ländern am Bodensee eine grosse Bühne zu geben, was ihnen gelungen ist. Die Finisherzahlen in diesem Jahr:
Marathon: 1206 (872 Mä und 334 Fr)
Halbmarathon: 2952 (1881 Mä und 1071 Fr)
Viertelmarathon: 1666 (922 Mä und 744 Fr)
Gewonnen hat den Marathon Oliver Hoffmann aus Deutschland in 2:29 15 Sekunden vor David Schneider aus Wil.
Mathias im Temporausch
Sie kennen sich, unzählige Banhtrainings haben sie gemeinsam absolviert: Mathias Nüesch, Christoph Schefer und Stefan Schmauder. Und so war es keine Überraschung, dass die drei bis kurz vor Marathonende gegenseitig unterstützten und sich der Rückstand auf den Tagessieger nur auf rund fünf Minuten entwickeln konnte. Im Zielstadion in Bregenz hatte dann Mathias die Nase vorn und lief als vierter Läufer (3. AK M30) nach 2 Stunden 34 Minuten und einer Sekunde über den Zielstrich. So schnell wie noch nie in seiner Karriere. Sein Vorsprung auf Schefer und Schmauder beträgt 27 Sekunden. Ein absoluter Freudentag für die derzeit schnellsten Langstreckenläufer des Rheintals.
Felix fünf Minuten schneller als in Berlin
Nur zwei Wochen nach dem Berlin-Marathon stand Felix Benz erneut am Start zu einem klassischen Marathon. Er könnte die Strecke beinahe schon blind laufen, zum zwölften Mal war er am Sonntag dabei. Dass er bei diesem «Heimmarathon» seine Zeit von Berlin um ganze fünf Minuten verbessern konnte, ist erfreulich und beweist, dass er so ein «Marathönli» beinahe täglich laufen könnte. Mit 3:13 Std. klassiert er sich in den Top 100 des Tages, in seiner AK läuft er die viertschnellste Zeit.
Halbmarathon: Philipp, Fredy und Sandra in Front
Über die 21,1 Kilometer starteten bzw. finishten sechs Mila. Für die schnellste Zeit sorgte Pfhilipp Gubler. Seine 1:17:58 brachte ihm den Sieg in der AK M35. Mit 1:20:01 realisierte Fredy Schmid eine neue PB und ist ebenfalls Klassenbester in der M50. 30 Sekunden länger war Ramon Hüppi unterwegs. Leicht über 1:30 Std. bleiben Helmut Büchel und Reto Moschen. Die sehr gute Männer-Bilanz vervollständigt Moritz Schmid dank seiner 1:40 an diesem Tag. Leider hatte sich mit Sandra Lichtensteiger nur eine Mila-Frauen für einen Start entschieden. Aber diese war von grossem Erfolg gekrönt. Sandra beendete den HM in der ausgezeichneten Zeit von 1:34 auf Platz 21 overal respektive auf dem 4. Rang in ihrer AK W45.










