Juni 15, 2020

MILA-Erlebnistage vom 13. – 14. Juni 2020 in Davos

Zwei ganz besondere Touren zum ersten Mal in Davos – einfach nur schön.

von Jeannine Oehler

Am Samstagmorgen haben sich 9 Milas bei der Coop Tankstelle in Oberriet zu den gemeinsamen Erlebnistagen getroffen. Mit drei Autos brachen wir nach Davos auf. Das Wetter stimmte sowie die Stimmung und Vorfreude, was Sandra für uns wohl vorbereitet hatte. Wir durften gleich nach der Ankunft im Hotel Dischma die Zimmer belegen. Punkt 10.00h starteten wir mit der 1. Tour, welche uns auch gleich schon stark forderte – es ging zuerst einmal nur aufwärts zur Schatzalp. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Das Wetter hätte besser nicht sein können; Sonnenschein und nicht zu warm. Nach einer kurzen Pause, ging es weiter auf einer coupierten Strecke durch sanfte Landschaften mit farbigen Wiesen und unendlich vielen Wasserfällen. Vorbei an der Podestatenalp, Grüeri Alp, Erbalpen bis wir bei der Stafelalp ankamen. Wir waren schon einige Zeit unterwegs, was eine Einkehr nach sich zog. Gemütlich haben wir uns auf der Terasse der Stafelalp verköstigt und wiederum von der Aussicht geschwärmt. Frisch gestärkt ging es mit einem steilen Anstieg weiter.

Bis zur Bärenalp joggten wir auf diesem Höhenniveau. Von der Bärenalp bis nach Glaris ging es dementsprechend abwärts, was unsere Oberschenkel forderte. Mit dem Bus fuhren wir wieder nach Davos retour. Ja, nach diesen 21.22km und 986 Höhenmeter hatten wir uns eine Dusche verdient. Wir trafen uns im Anschluss zum Apéro in einer Gartenwirtschaft, welche wir aber fluchtartig verlassen mussten, weil es angefangen hatte zu regnen. Das Nachtessen haben wir im Hotel Dischma eingenommen, dessen Küche uns mit einem leckeren Essen verwöhnte. Bis 22.00h diskutierten wir noch rege den Tag durch und schauten wie das Wetter wohl am nächsten Tag ausschauen könnte.

Die Prognosen waren sehr schlecht, den ganzen Tag Regen. Wir liessen uns unseren Optimismus nicht nehmen und waren fester Überzeugung ,dass es sicher nicht so schlimm kommen kann. Beim Frühstück am nächsten Morgen stellten wir fest, dass es wirklich nicht so schlimm war. Etwas kühlere Temperaturen und etwas Nebel, ein leichter Nieselregen: Das alles konnte uns nicht von der 2. Tour abhalten.

Sandra hat sich auch bei dieser Tour etwas Tolles ausgedacht. Mit dem Bus fuhren wir bis kurz vor Glaris und schenkten uns einen steilen Anstieg nach Spina. Bei erreichter Höhe joggten wir in lockerem Tempo durch Waldstrassen und auf wunderbaren Wiesen bis nach Monstein-Schmelzboden. Das letzte Teilstück der Strecke nach Filisur führte uns durch die imposante Zügenschlucht. Beim Bahnhofrestaurant in Filisur stärkten wir und mit Kaffee und Kuchen (oder Wienerli) und warteten auf den nächsten Zug zurück nach Davos. Mit 17.75 km und 411 Höhenmeter war auch dies eine nahrhafte Tour.

Die beiden Tage in Davos gingen wie im Flug vorbei. Die Erlebnistage werden uns in bester Erinnerung bleiben. Wir hatten ein tolles Wochenende mit guter Stimmung und lustigen Episoden. Wir werden noch lange – sehr lange – darüber reden und lachen.

Vielen Dank an Sandra für die erstklassige Organisation. Wir hatten viel Spass und viele eindrückliche Erlebnisse.