Juli 8, 2020

Sommerprogramm 2020

Mit Andreas das Appenzeller Vorderland erkundet, über die atemberaubende Brücke, welche Grub AR und Grub SG verbindet. Edith zeigt uns rund um die Burg Blatten. Um den Alten Rhein mit anschliessendem Spaghettiplausch bei Denise und Sepp. Um den St.Anton mit atemberaubender Aussicht. Laurent Stauffer überraschte uns mit dem Skulpturenweg im Berneckerwald.

von Jeannine Oehler

Mittwoch, 08. Juli 2020

Das erste Sommerprogramm fand im Appenzellerland statt. Im Weiler Nasen oberhalb des Scheidweges begrüsste Andreas Weiler 14 frohgelaunte Milas und ein Gast bei schönstem Sommerabendwetter. Die Laufroute führte in Richtung Heiden wo wir unterwegs einen fantastischen Blick auf den Bodensee genossen. Weiter ging es über die 180m lange Hängebrücke, welche 2019 erstellt wurde und die beiden Dörfer Grub AR und Grub SG verbindet. Anschliessend joggten wir zum bekannten Fünfländerblick hoch. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgten ein Abstieg und die Überquerung der Hauptstrasse bei Halten. Dann ging es nochmals kräftig hoch zur Kaienspitze 1121 müM. Dort genossen wir bei Abendsonne die wunderbare Aussicht auf St.Gallen und den Thurgau. Kurz danach erreichten wir das Restaurant Sonne wo wir bei Speis und Trank den Abend ausklingen liessen. Vielen Dank Andreas für die Organisation! Es war ein rundum gelungener Abend.

Bericht und Fotos: Berni Litscher, Fotos: Norbert Amann und Sandra Lichtensteiger

Mittwoch, 15. Juli 2020

Trotz des schlechten Wetters haben sich einige Milas bei Edith in Kobelwald getroffen. Edith hat wieder eine tolle Strecke ausgesucht. Frohgelaunt gings erst mal von Kobelwald runter nach Oberriet und die Treppen hoch zur Burg Blatten. Wir durften den Vitaparcours von Oberriet erkunden. Schöne Waldwegli und auch zwei, drei Steigungen waren enthalten. Der Rundlauf brachte uns wieder zur Burg Blatten, wovon wir uns wieder nach Kobelwald bewegten. Das letzte steile Stück war noch sehr nahrhaft bis wir wieder beim Startpunkt ankamen. Leider hat uns auch noch der Regen in der letzten halben Stunde erwischt, aber wir sind ja wasserdicht. Nach dem Duschen wurden wir in der heimeligen Stube mit einem Währschaften Menu verwöhnt. Die Aelplermakkaroni mit den Apfelschnitzen und dem Kabissalat passten nicht nur zum Wetter, es war ein Gaumenschmaus. Dessert ist ja immer eine sehr wichtige Sache bei den MILA’s. Die feine Erdbeerroulade von Theres war schnell weg. In kleiner Runde durften wir einen lustigen Abend und ein köstliches Essen geniessen. Vielen Dank Edith für die tolle Gastfreundschaft und die abwechslungsreiche Tour.

Fotos: Norbert Amann und Sandra Lichtensteiger

Mittwoch, 22. Juli 2020

Das dritte MILA-Sommerprogramm führte uns diesmal nach Diepoldsau zu Sepp Hutter und Denise Kägi. Wir trafen uns bei Sepp zu Hause. Denise hat uns ihre tolle Hausstrecke um den alten Rhein bis zur Habsburg Widnau und wieder retour gezeigt. Die Flache Strecke bot viel Abwechslung. Über Wurzeln, Kieswegen und Pfaden erkundeten wir die Rheininsel. Ein Bad im alten Rhein durfte nach getaner Anstrengung nicht fehlen. Im Anschluss auf dieses angenehme Bad haben uns Sepp und Brigitte in ihrem Heim mit Erfrischungen empfangen. Der chillige Garten und das wunderbare Essen entschädigten uns für die Schweissperlen und die Anstrengungen während des Laufes. Wir durften einen tollen Abend zusammen verbringen. Für die Gastfreundschaft und die lukullischen Genüsse danken wir der Fam. Hutter und Kägi. Es war ein sehr schöner Abend im Kreise der Milafamilie.

Fotos: Heinz Brunner und Jeannine Oehler

Mittwoch, 29. Juli 2020

Jessica und Jan zeigten uns ihre Heimstrecke um den St.Anton. Um 18.15h traffen wir uns beim Parkplatz am St.Anton. Voller Vorfreude erkundeten wir die Wege um den St.Anton ( die Strecke führte vom St.Anton – Tanne- Nase – Risi-Ebenau – obere Eugst – Holzeren und retour zum St.Anton). Die coupierte Strecke liess uns über steile Anstiege und Waldwegen laufen. Aufgrund des heissen Wetters waren wir froh im kühlen Wald den Rondom-Weg zu erkunden. Die Aussicht war grandios und es war das erste Training, das wir in dieser schönen Gegend abhalten durften. Anschliessend waren wir eingeladen im hauseigenen Pool ein Bad zu nehmen. Das milde Wetter erlaubte uns draussen den Abend zu verbringen. Jessica und Jan servierten uns verschiedene Pizzen und Salat, welche selbstgemacht einfach köstlich waren. Wie man Jessica kennt, hat sie sich wieder etwas besonderes zum Dessert ausgedacht. Die erfrischende Lemonencrème mit Amaretti liessen uns nochmals die Aussicht zum Rheintal geniessen. Vielen Dank für den schönen Abend Jan und Jessica.

Fotos: Sandra Lichtensteiger, Norbert Amann und Jeannine Oehler

Mittwoch, 05. August 2020

Das Sommerprogramm geht dem Ende zu. Das letzte Training wurde von Laurent Stauffer durchgeführt. Wir trafen uns um 18.15h bei der Badi in Berneck. Ein Schar Milas im Rot-Weiss Mila Shirt waren gespannt, welche Route sich Laurent ausgedacht hatte. Laurent begrüsste die Milas und gab seine Strecke bekannt: Oberbuecholz, Husen, Nördli und dem Taabach entlang durch einen Teil von Berneck retour zur Badi Weier. Ganz speziell erwähnte Laurent, dass wir auf der Strecke -15- eindrückliche Holzskulpturen vom Künstler Ernst Gepp sehen werden. Schmunzelnd meint Laurent, dass mit der Bewunderung der Holzfiguren eine Art Intervall-Training vorgegeben ist. Laurent erzählte uns über den Künstler, welcher mit 68 Jahren als Pensionär eine neue Aufgabe suchte. So hat Ernst Gepp das Schnitzen mit der Motorsäge entdeckt und in einer bewundernswerten Kreativität an das Holz bzw. den Baum gebracht. Zum Teil sind die Skulpturen so versteckt, dass man sie im ersten Moment nicht wahrnimmt. Die Tour führte durch den mystischen Wald. Man hatte förmlich das Gefühl von den Skulpturen beobachtet zu werden. Wir alle waren erstaunt, solche Kunst gleich vor unserer Haustüre zu finden, niemand hat je alle Figuren gesehen. Auf der weiteren Strecke trafen wir auf das beachtliche Buechholz Schlössli welches 1421 erstmals als Adelssitz erwähnt wurde. Die Strecke endete wieder bei der Badi Weier. Nach einer Dusche und einer kleinen Erfrischung in der Badi wechselten wir zum Restaurant Brauerei, wo wir uns verköstigten und den Abend ausklingen liessen. Einen herzlichen Dank an Laurent für die fabelhafte Recherche und den interessanten Ausführungen.

Fotos: Norbert Amann und Jeannine Oehler